Das Internet – unendliche Weiten – wir befinden uns in einer fernen Zukunft…

Kommt Ihnen der Satz bekannt vor? Er stammt in einer ähnlichen Fassung aus Gene Roddenberrys Star Trek. Eigentlich sollte man meinen, dass das Internet keine ferne Zukunft mehr ist. Trotzdem ist Deutschland im Internet laut der Presse immer noch Mittelmaß (siehe Artikel der FAZ vom 06. Dezember 2011). Es gibt sicher viele Faktoren die diesen Eindruck verstärken und nicht auf alle hat der Nutzer oder das jeweilige Unternehmen einen entsprechenden Einfluss. Auf der anderen Seite gibt es aber viele Dinge, die ein Unternehmen tun kann, um den Business Motor auf Touren zu bringen. Um so mehr wundert es mich dann, wenn ich sehe, wie viele Unternehmen immer noch mit eher schlechten Websites, ungenügenden bis gar keinen Online-Marketing Aktivitäten, nicht passenden Web Content Management Systemen und keiner den Umsatz oder Neukundengewinnung fördernden Maßnahmen zu glänzen versuchen. Originalaussagen von Verantwortlichen in den Unternehmen “Na ja, wir sind im Internet…damit wir eben drin sind”. “Wir verkaufen eben anders. Wir sind ja im B2B Sektor und da hat das nicht so viel Gewicht”. Verzeihung, aber dann kann man das Geld für die Website und das Hosting auch gleich zum Fenster rauswerfen.
Andere Aussagen treffen mich wie ein Hammerschlag, wenn der Kunde sagt, “Wir bauen Maschinen, das Thema ist in Facebook doch total uninteressant”. Da kann ich nur sagen “You are not the audience”! Wenn man sich dann Facebook anschaut, das mitlerweile ca. 800 Mio. Mitglieder hat, dann sollen nicht Menschen darunter sein, die sich für Maschinenbau interessieren?
Ich wage hier mal zu behaupten, dass es völlig egal ist, ob B2B oder B2C. Im Grunde geht es darum, dass es am Ende Menschen sind, die wir erreichen möchten. Im B2C Bereich ist es der Konsument, dem wir zeigen möchten, wie toll unsere Produkte sind, die er am besten im Online-Shop sofort kaufen soll, weil er das Produkt doch so unbedingt benötigt. Und wann kauft der Mensch? Wenn er emotional berührt wurde. Ich verzichte an dieser Stelle auf die Hinweise zu diversen Fachartikeln und Studien zum Thema “Emotional entscheiden und rational rechtfertigen” usw. Das ist im B2B Bereich nicht anders. Ich behaupte, dass ein Partner, Lieferant oder Händler ebenso einen guten Tag verbringen möchte und ebenso den Anspruch auf einen “Joy of Use” einer B2B Site hat. Der Partner, Lieferant oder Händler ist nämlich im Feierabend auch Konsument und weiß, was er von einer mobilen Website, einem Online-Shop oder einer Corporate Site erwartet. Meinen Sie nicht auch, dass z.B. ein Ingenieur, der auf eine B2B Seite kommt (sofern er sie denn in Google findet), dort finden sollte, was er sucht und dann den Eindruck gewinnt, dass dies ein tolles Unternehmen ist, mit dem man zusammenarbeiten müsste?
Nun, wir bei Nionex werden jedenfalls nicht aufgeben, weiterhin die unendlichen Weiten des Internets zu erforschen, immer auf der Suche nach Interessenten, denen wir helfen können, ihre Vorhaben im Internet optimal auszubauen und zu entwickeln.

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